Satzung

Angelsportverein Kehl am Rhein

Gegründet 1922

 

I. Name und Sitz des Vereins

 

Der Verein führt den Namen „Angelsportverein Kehl e.V.“ mit Sitz in Ölbergstr. 22,

77694 Kehl.

Er ist Mitglied des Landesfischereiverbandes Baden e.V. in Freiburg im Breisgau.

 

II. Zweck des Vereins

 

Der Verein ist ein Zusammenschluss von Anglern, der sich zum Ziele gesetzt hat, das waidgerechte Angeln zu ermöglichen und zu fördern, sowie die Geselligkeit und

Kameradschaft der Mitglieder und deren Angehörigen zu pflegen. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt als weitere Ziele und Aufgaben:

  • Hege und Pflege des Fischbestandes in den Vereinsgewässern, den Fischbestand durch geeigneten Fischeinsatz zu fördern,

  • Gesunderhaltung der Gewässer und des Landschaftsbildes, natürlicher und naturnaher Wasserläufe und des Artenschutzes im und am Wasser

  • Kauf, Pacht und Erhaltung von Gewässern, Anlagen und Geräten

  • Förderung der Vereinsjugend

  • Bestrebungen und Beseitigung und Behinderung des Angelsports entgegen zu treten.

 

III. Gemeinnützigkeit

 

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Mittel des Vereins dürfen nur satzungsgemäß verwendet werden. Die Mitglieder erhalten Keine Zuwendungen des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

IV. Mitgliedschaft

 

Aufnahme von Mitliedern

Mitglied kann werden, wer das 10. Lebensjahr vollendet hat. Mitglieder vor Vollendung des 18. Lebensjahres gehören der Jugendgruppe des Vereins an. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Als fördernde Mitglieder können volljährige Personen aufgenommen werden, die ebenfalls kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag, durch Beschluss des Vorstandes. Dieser Beschluss ist dem Antragsteller schriftlich zu übermitteln. Das gleiche gilt für die Ablehnung der Aufnahme des Vorstandes, die nicht begründet werden muss. Vor endgültiger Aufnahme ist eine Probezeit von zwei Jahren einzuhalten.

Ehrenmitgliedschaft

Mitglieder die sich besonderer Verdienste um den Verein erworben haben oder diesem 40Jahre ununterbrochen angehören und ihr 70.igstes Lebensjahr erreicht haben, können zu Ehrenmit- gliedern ernannt werden. Über die Ernennung

entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes die Jahreshauptversammlung.

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

V. Ende der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet

  1. durch Tod

  2. durch Austritt, dieser hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Er kann bis zum 30.09. eines jeden Jahres zum Ende des Jahres erfolgen.

  3. durch Ausschluss, dieser kann erfolgen, wenn ein Mitglied:

  4. gegen die Regeln der Satzung grob verstoßen hat

  5. wenn es das Ansehen und die Interessen des Vereins durch sein Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins geschädigt hat

  6. wenn es wegen eines Vergehens im Zusammenhang mit der Fischerei    rechtskräftig verurteilt worden ist

  7. wenn es gegen fischereiliche Vorschriften (auch des Vereins) wiederholt oder beharrlich verstoßen hat oder dazu Beihilfe geleistet hat

  8. wenn es innerhalb des Vereins Anlass zu Streit oder Unfrieden gegeben hat oder sich Vereinskameraden gegenüber bei Ausübung des Angelsports wiederholt unsportlich benimmt

  9. gefangene Fische gegen Entgelt veräußert

  10. wenn er trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit seinen Beiträgen im Rückstand oder sonstigen Verpflichtungen im Verzug ist

  11. einen eigenen Pachtantrag für ein Fischwasser stellt, an dessen Pachtung der Angelsportverein interessiert ist, oder für ein bisheriges gepachtetes Fischwasser, welches der Angelsportverein wegen Ablauf der Pachtzeit wieder pachten will.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Dem betroffenen Mitglied muss vorher rechtliches Gehör gewährt werden. Gegen die Entscheidung ist Anrufung in der nächsten Mitgliederversammlung (in der Regel Jahreshauptversammlung) möglich.
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte im Verein. Geleistete Beiträge werden nicht zurückerstattet. Ein Anspruch am Vereinsvermögen

besteht nicht, Vereinspapiere sind zurück zu geben.

 

VI. Sonstige Maßnahmen gegen Mitglieder

 

Statt eines Ausschlusses kann der Vorstand in weniger schweren Fällen, gegen ein Mitglied nach vorheriger Anhörung erkennen auf

  1. Verwarnung oder Verweis mit und ohne Auflage (z.B. Ersatzleistung)

  2. Zeitweiliges Entziehen von Vereinsrechten oder der Angelerlaubnis in allen oder in bestimmten Vereinsgewässern.

  3. mehrere oder vorstehenden Möglichkeiten nebeneinander.

Gegen diese Entscheidungen ist die Anrufung der nächsten Mitgliederversammlung   möglich.

 

VII. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder haben das Recht an den Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen und im Rahmen der vom Vorstand festgelegten Gewässerordnung, die dem Verein gehörenden oder die von ihm gepachteten Gewässer waidgerecht zu befischen, sowie vereinseigene Einrichtungen nach Absprache mit der Geschäftsleitung zu benutzen.

Die Mitglieder sind verpflichtet:

  1. das Angeln im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bedingungen auszuüben sowie auf Befolgung der gesetzlichen Vorschriften auch bei anderen Mitgliedern zu achten;

  2. sich den Aufsichtspersonen und den Fischereiaufsehern auf Verlangen auszuweisen und deren Anordnungen zu befolgen;

  3. Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern;

  4. die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen und sonstige Verpflichtungen (z.B. Arbeitseinsatz) zu erfüllen;

  5. die Fischerprüfung abzulegen;

  6. an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Die Rechte der Mitglieder ruhen, solange fällige Beiträge oder sonstige festgelegten

Verpflichtungen nicht erfüllt worden sind.

Die Arbeitseinsätze sind vom 15. bis 17. Lebensjahr freiwillig, ab dem 18. bis 65. Lebensjahr als Pflichtleistung zu erbringen, mit Ausnahme Schwerbehinderter größer 50% (aus amtlichem Ausweis). Die Anzahl der Arbeitsstunden werden durch die

Mitgliederversammlung festgelegt (derzeit 8 Stunden jährlich).

 

VIII. Beiträge und Zahlungsverpflichtung

 

Die Aufnahmegebühr beträgt für Mitglieder 120 €

für Jugendfischer 30 €
Fördernde Mitglieder sind frei.

Die Beiträge und Zahlungen werden in der Jahreshauptversammlung festgesetzt.

Bei wirtschaftlicher Notlage eines Mitgliedes, kann der Vorstand auf schriftlichen Antrag die Beiträge stunden oder erlassen.

Der Jahresbeitrag beträgt für Mitglieder 60 €

für Jugendfischer 25 €

für fördernde Mitglieder 30 €

Der Arbeitseinsatz wird mit 10 € pro Stunde

berechnet. Er ist im Ausgleichsfall im Folgejahr mit dem Beitrag fällig.

Der Beitrag ist im Januar des Geschäftsjahres fällig.

 

IX. Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand

2. Die Geschäftsleitung

3. Die Mitgliederversammlung (in der Regel Jahreshauptversammlung)

 

X. Der Vorstand

  • Der Vorstand besteht:

aus dem 1. und 2 Vorsitzenden

dem Schriftführer

dem Schatzmeister

dem Jugendwart

dem Fischmeister (Gewässerwart)

dem Gerätewart

und 7 Beisitzern

(bis zur nächsten Wahl des Vorstandes, verbleibt der jetzige Vorstand)

  • im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen hat Einzel-vertretungsbefugnis. Die des 2. Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.

  • Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht nach der Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen dies anderen Organen vorbehalten ist.

  • Der 1. Vorsitzende überwacht die Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet bei der Erledigung bei Vereinsobliegenheiten mitzuwirken.

  • Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied innerhalb der Wahlperiode aus, so kann der Vorstand bis zu einer auf der nächsten Mitgliederversammlung zu treffenden Entscheidung (Bestätigung) eine andere Person berufen.

  • Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden oder bei seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder, darunter einer der Vorsitzenden anwesend sind.

 

XI. Geschäftsleitung

 

Die Geschäftsleitung besteht aus dem Schriftführer und dem Schatzmeister, die neben ihren Vorstandsaufgaben der Vereinsverwaltung wahrnehmen. Aufgabenkatalog des laufenden Geschäfts z.B.:

  • Rundschreiben

  • Einladungen zu Vorstandssitzungen

  • Erhebung der Beiträge und sonstigen Zahlungen

  • Angelkartenausgabe

  • Mitgliederberatung und Information

  • Einsatz der Kontrollorgane (Fischereiaufseher)Verwaltungstätigkeiten zum Verband

  • Arbeitseinsatz-Organisation

  • Anlagen-Verwaltung (Vereinsheim-Wöhrlingelände usw.)

Den Anweisungen der Geschäftsleitung ist Folge zu leisten.

Die Kontrolle der Geschäftsleitung unterliegt dem Vorstand.

 

XII. Mitgliederversammlung

 

1. In jedem Kalenderjahr hat in den ersten drei Monaten eine Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie kann ausnahmsweise auch später stattfinden. Sie wird einberufen vom 1. Vorsitzenden mit einer Frist von einem Monat. Die Einladung muss die Tagesordnung beinhalten. Sie erfolgt entweder in der Presse oder durch schriftliche Einladung an die letzte von den Mitgliedern angegebene Adresse.

2. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört:

a) Entgegennahme der Berichte der Vorstandsmitglieder sowie die Berichte

    der Kassenprüfer

b) Entlastung des Vorstandes

c) Wahl der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer

d) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages, Festlegung der Beiträge und

    sonstigen Verpflichtungen der Mitglieder

e) Satzungsänderungen

f) Entscheidungen über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder und über

    Berufungen über Entscheidungen des Vorstandes bei Ausschlüssen oder

    Sonstigen Maßnahmen gegen Mitglieder

g) Für Angelegenheiten, die von grundlegender Bedeutung für den Verein

    oder dessen Finanzwirtschaft ist
h) und für die Auflösung des Vereins.

3. Anträge von Mitgliedern müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich bei der Geschäftsleitung eingegangen Sind (Eingangsstempel der Geschäftsstelle)

4. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung innerhalb von zwei Monaten einberufen, wenn 1/3 aller stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt.

5. Über alle Versammlungen sind Niederschriften anzufertigen, die mindestens alle Anträge, Beschlüsse und Wahlergebnisse zum Inhalt haben müssen. Sie werden vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer unterzeichnet, sowie von zwei Mitgliedern, die nicht Vorstandsmitglieder sind, gegengezeichnet.

6. Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung (in der Regel Jahreshauptversammlung) Ist Pflicht.

7. Die Abstimmungsberechtigten anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung Fassen die Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.

8. Der Wahlmodus (per Akklamation oder geheim) wird von der Mitgliederversammlung vor den Wahlgängen festgelegt.

 

XIII. Kassenprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren jeweils zwei Kassenprüfer. Diese dürfen kein anderes Amt im Verein begleiten. Ihre Aufgabe ist es, sich durch Stichproben von der Ordnungsmäßigkeit der Kasse und Buchführung zu überzeugen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres eine eingehende Prüfung der Bücher/Belege und des Jahresabschlusses vorzunehmen und das Ergebnis der Prüfung dem Vorstand 14 Tage vor der Mitgliederversammlung vorzulegen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

XIV. Ordnungsvorschriften

 

Die gesetzlichen Bestimmungen (Fischereigesetz, Umweltschutzgesetze, Artenschutzgesetz, Schonzeiten usw.) sowie die Bestimmungen aus der Angelerlaubnis (Ringkarte) sind einzuhalten. Ein Mitglied welches seinen Angehörigen oder anderen Begleitperson, die nicht im Besitz einer Angelerlaubnis sind das Fischen gestattet, kann mit einer Ordnungsstrafe belegt werden. Die Ausgabe von Gastkarten erfolgt durch den Vorstand nach seinem Ermessen. Die Gastkarten berechtigen zum Fischen in allen Gewässern, wenn sie nicht auf einzelne Vereinsgewässer beschränkt werden. Der Gastfischer fischt auf eigene Verantwortung. Den Verein trifft keine Haftpflicht. Die Erteilung der Angelerlaubnis an Jungfischer ist Sache der Geschäftsleitung. Die Angelerlaubnis erstreckt sich auf alle Vereinsgewässer. Der Jungfischer darf bis zum 17.Lebensjahr die Fischerei nur in Begleitung eines Fischereiberechtigten ausüben. Hat der Jugendliche die Fischerprüfung abgelegt und ist im Besitz des Jahresfischereischeines, darf

er, an dem freigegebenen Gewässer, alleine angeln. Im Übrigen gelten die besonderen Bestimmungen der Jugendfischerei. Jugendfischer, Gastfischer und fördernde Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

 

XV. Auflösung des Vereins

 

Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens dazu berufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von 4/5 der erschienen abstimmungsberechtigten Mitglieder erforderlich. Mit der Auflösung des Vereins verlieren auch die Gastkarten ihre Gültigkeit. Bei der Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

 

XVI. Schlussbestimmung und Inkrafttreten der Satzung

 

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 31. Mai 2002 beschlossen.

Sie tritt am 18.06.2002 in Kraft. Alle früheren Satzungen verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Der 1. Vorsitzende ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und der Eintragung des Vereins erforderliche formelle Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen.

Änderung der Satzung III. Neu Absatz 6

Die Mitglieder des Vorstandesversehen ihr Amt unentgeltlich. Für bare Auslagen und Zeitversäumnisse wird Ersatz und Entschädigung nach den von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Sätzen gewährt. Die Zahlung eines pauschalen Ersatzes für bare Auslagen in Form von Tages- und Übernachtungsgeldern ist zulässig. Den Vorstandsmitgliedern kann für den mit ihrer Tätigkeit verbundenen Aufwand eine

angemessene Entschädigung gewährt werden.

Diese Änderung erfolgte am 21.12.2009  

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© Manfred Kretschmer